Geschichte

 

Die GL Zürich ist die älteste und eine der bedeutendsten christlich-spiritualistischen Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum.

 

Die Entstehungsgeschichte der Gemeinschaft reicht in die 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts und ist eng mit dem Lebensweg des Ehepaars Beatrice und Arthur Brunner verbunden. Im Jahre 1944, vier Jahre vor der offiziellen Gründung der Gemeinschaft, veröffentlichte Arthur Brunner ein Buch mit dem Titel “Die Toten leben”. Durch diese Veröffentlichung fand sich in Zürich eine kleine Gruppe von Freunden mit ähnlichen geistigen Interessen zusammen, und im Bemühen, ihre geistigen Erkenntnisse zu vertiefen, begannen sie sich regelmässig zu treffen. An Weihnachten 1945 kam bei Beatrice Brunner ihre mediale Gabe zum Durchbruch – und bald darauf wurde sie zum Tieftrancemedium.

Am 23. Oktober 1948 hielt Geistlehrer Josef, der für die folgenden Jahrzehnte der treue Lehrer der Gemeinschaft werden sollte, seine erste Tieftranceansprache vor einem grösseren Kreis. Dieser Tag gilt als offizielles Gründungsdatum der Gemeinschaft sowie der Zeitschrift “Geistige Welt”, in der die medialen Durchgaben dann fortlaufend veröffentlicht wurden.

In der Anfangszeit der Gemeinschaft fanden die gottesdienstlichen Versammlungen in Zürich im Saal der Gaststätte Oleander statt, den ein Gründungsmitglied der Gemeinschaft zur Verfügung stellte. Doch schon bald war dieser Raum zu klein, und bereits ab Anfang 1950 hielt Geistlehrer Josef seine Samstagsvorträge jeweils im grossen Saal des Musikkonservatoriums Zürich.

1953 erwarb die Gemeinschaft eine eigene Liegenschaft an der Münchhaldenstrasse. Es wurde hier ein Saal mit 120 Plätzen eingerichtet, in dem sich die Freunde allwöchentlich zu Heil- und Fürbittestunden trafen. Ergänzend zu den Vorträgen von Geistlehrer Josef fanden in diesem Saal ab 1956 jeden ersten Mittwoch des Monats die Meditationsvorträge von Geistlehrerin Lene statt und in den Jahren 1959 bis 1970 die Kundgaben aufsteigender Geistwesen, das heisst verstorbener Menschen, die von ihrem Erdenleben und ihren ersten Erfahrungen in der jenseitigen Welt berichteten.

Ab 1959 organisierte die Gemeinschaft jedes Jahr im Herbst eine Meditationswoche mit Geistlehrerin Lene. Diese Woche der inneren Einkehr und der vertieften Auseinandersetzung mit der Geisteslehre fand ab 1966 bis 1982 mit jeweils über 320 Teilnehmern in Flims Waldhaus statt.

In den Jahren ab 1954 bis anfangs der 60er-Jahre wurden mehrere Vortragsreisen mit Mittlerin Beatrice Brunner nach Deutschland durchgeführt. So wurde damals in verschiedenen Städten Deutschlands der Grundstein gelegt für die Freundeskreise der Gemeinschaft. Bis in die 70er-Jahre hielt Geistlehrer Josef auch in verschiedenen Schweizer Städten Vorträge, um neue Zuhörer für die Geisteslehre zu gewinnen.
Anfang der 80er-Jahre war die Gemeinschaft so gewachsen, dass 1982 die grossen Abendmahlsfeiern an Pfingsten und Weihnachten im grossen Saal der Tonhalle Zürich durchgeführt wurden.

Am 20. September 1983 ist die treue Mittlerin der Gemeinschaft in die geistige Welt heimgekehrt. Beatrice Brunner hat in ihrer 35-jährigen Wirkungszeit einen einzigartigen geistigen Schatz hinterlassen. Durch sie war es der göttlichen Welt möglich, in rund 2400 Lehrvorträgen einen umfassenden Unterricht in der christlichen Geisteslehre zu bieten.

Im Jahre 2001 hat die Gemeinschaft am Letzigraben 117 in Zürich ein eigenes Zentrum für die Verbreitung der durch Beatrice Brunner vermittelten Geisteslehre errichtet.

 

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